Als Orkane bezeichnet werden Stürme mit Windstärke 12 - sie haben eine Windgeschwindigkeit von mindestens 117,7 km/h. Besonders orkangefährdet sind die Jahreszeiten Herbst und Winter, da in dieser Zeit die Temperaturunterschiede zwischen der Polarregion und dem Süden besonders groß sind. Das Zusammentreffen dieser Luftströmungen kann zu starken Stürmen führen. Orkane sind eine große Gefahr für die Schifffahrt und die Küstenbewohner.
Vermehrte Orkan-Stürme im Zusammenhang mit der Klimaverschiebung bedeuten eine existentielle Bedrohung der Insel Sylt und der anderen nordfriesischen Inseln und Halligen. Allergrößte Anstrengungen im Bereich des Küstenschutzes sind nötig. Aber auch durch den besten Deichbau können ständige Landverluste auf Sylt nicht verhindert werden. Besonders an der Südspitze der Insel bei Hörnum und am Roten Kliff von Kampen sind die Spuren der verschiedenen Sturmfluten nicht zu übersehen, denn jede größere Flut nagt buchstablich an der Insel. Kostspielige Sandvorspülungen, bei denen Sand mit einem Saugbagger vor die Küste gespült wird, haben sich als einzig wirksame Methode zum Schutz der Westküste von Sylt erwiesen. Deshalb sind die hierfür verwendeten Steuermillionen mit Sicherheit eine gute Investition in die Zukunft der Insel...